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Definition:

Reenactment bedeutet übersetzt: Wiederverfügung, Wiederaufführung, Wiederholungsspiel

Als ein Reenactment bezeichnet man eine historisch korrekte Nachstellung eines Ereignisses,  ein Nachleben einer bestimmten Zeitepoche oder eines großen gesellschaftlichen Ereignisses.

Die Akteure (Reenactors) haben sich bei Veranstaltungen des Reenactment zur Aufgabe gemacht, aufgrund historischer Quellen die Vergangenheit zu rekonstruieren und so autentisch wie möglich darzustellen. Das wissenschaftliche Arbeiten mit Primär und Sekundärquellen ist hierbei eine der Grundvoraussetzungen. Auch die Wissenschaft kann aus Darstellungen und Ergebnissen des Reenactment zuverlässige Schlussfolgerungen ziehen.

Auch Buchautoren und Journalisten holen sich unter den Reenactment-Akteuren wertvolle Informationen für Ihre Beiträge für Ihre Publikationen. Es ist bekannt, dass gerade bei Darstellungen der Leipziger Völkerschlacht oder der Schlacht von Waterloo auf die Merkmale der historischen Korrektheit besonders geachtet wird.

Uniformierung, Bekleidung und Ausrüstung

Uniform des Preußischen Leib- Infanterie- Regiments Nr. 8 ab 1808 bis 1813

Uniform der Freiwilligen Jäger 1813 

Uniform der Preußischen Kompanie- Chirurgen Modell 1808 oder 1812

Uniform der Depot- Kompanien mit Litewka (Litauischer Rock)

Bekleidung der Marketenderinnen und Soldatenfrauen, d.h. zivile Kleidung kombiniert mit Militärkleidungsstücken, z.B. Rock (zivil) und Montur (Uniformjacke)

Dazugehörige Ausrüstungen wie Tornister, Patronentasche, Brotbeutel, Tschako und Feldmütze, Bandagebeutel, Instrumenten- Tasche, historisches A- Zelt und spezieller persönlicher Dinge wie historisches Waschzeug, Kochzeug, für Raucher Tonpfeife usw.

Das setzt den persönlichen Erwerb durch Kauf, Anfertigung oder Selbstherstellung nach Anleitung voraus.

Für Soldaten: Schwarzpulver- Flinte (möglichst Modell 1809 o.ä.)- Replik

Für Offiziere und Chirurgen: Schwarzpulver- Pistole mit Flintstein – Replik

Als Seitengewehre Degen- und Säbel- Repliken mit entsprechendem Koppel

 Erwerb im Fachhandel mit Prüfungsnachweisen der Hersteller.

 Für die Benutzung von Vorderlader- Steinschloß- Gewehren oder – Pistolen ist der Erwerb der § 27 Genehmigung des Ordnungsamtes (Erneuerung alle 5 Jahre) nach Vorlage eines Zeugnisses der Befähigung des Umganges mit Vorderlader und Böller (einmalig) erforderlich.

 Bei besonderen Anlässen können auch fremde komplette Uniformen der Zeit in Absprache getragen werden.

 

 

 

 

 

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